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Genug von Streit? Genug von Kriegen?

Dann bist du hier genau richtig!

Werde Friedenstifter*in

Letztes Jahr fand unsere Friedensstifteraktion satt.

Weiter unten findest Du einige interessante Ideen für deine Gruppenstunde oder Deine Pfarrei.

Gottesdienst

Auf der Seite der KjG Bundeseben findest Du einen Gottesdienstentwurf.

Gruppenstunde 10-13 Jahre

Friedensstifter*in

Definition Frieden:

Frieden ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen.

1. Spiritueller Impuls:

Zu Anfang werden den Kindern und Jugendlichen Fragen gestellt, die sie nicht in der Gruppe beantworten sollen. Die Teilnehmer kehren in sich und denken über die Fragen nach, wie könnte ihre persönliche Antwort sein, haben sie so etwas schon einmal erlebt, etc?

     

  • Was bedeutet Frieden für mich?
  • Wo habe ich Frieden erlebt?
  • Wo will ich Frieden haben?
  • Wo fehlt Frieden?
  • Was habe ich zum Frieden beigetragen (im Umfeld etc.)?
  • Was kann ich zum Frieden beitragen?
  •  

2. Zitate aus der Bergpredigt:

(Mat. 5;9): Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen!

(Mat. 5;39): Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halte ihm auch deine linke Backe hin!

(Mat. 5;44): Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!

⇒Gruppeninterpretation: Was kann Jesu damit meinen? Meint er es wörtlich, oder als Metapher? Wie kann ich das für mich und meine Konflikte interpretieren?

3. Symbole füllen:

Die Gruppe zählt alle ihr bekannten Friedenssymbole auf. Danach wird analysiert:

     

  • Was ist auf den Symbolen zu sehen?
  • Was hat das was auf den Symbolen zu sehen ist für mich mit Frieden zu tun?
  • Welches Symbol passt für mich am besten zum Frieden?
  • Was verbindet die Symbole?
  • Worin unterscheiden sich die Symbole?
  • Was bedeuten die Symbole?
  • Wie kann ich die Bedeutung der Symbole auf meinen Alltag projizieren?
  •  

Im Anschluss überlegt sich jeder ein eigenes Friedensymbol, dass für ihn den Frieden am besten Symbolisiert. Wer will kann dieses Symbol auf ein großes Gruppenplakat malen!

4. Brief an mich selbst:

Die Kinder und Jugendlichen dürfen sich im Raum verteilen. Es wird eine ruhige Atmosphäre geschaffen (evtl. mit leiser Musik). Die Kinder und Jugendlichen dürfen einen Brief an sich selbst schreiben. In diesem Brief soll es um das Thema Frieden in ihrem Umfeld gehen und was sie zum Frieden beitragen können (es ist nicht festgelegt zu welchem Frieden).

5. Spiritueller Impuls zum Abschluss:

Jedes Kind bekommt einen Stein, der nach Belieben verziert o.ä. werden kann. Dieser Stein symbolisiert alle Konflikte die die Kinder und Jugendlichen beschäftigen. Um sich symbolisch von dieser Last zu befreien, werden alle Steine der Gruppe gemeinsam beseitigt (beispielsweise im See versenkt etc.)

 

Eine Möglichkeit zum Abschluss ist das besuchen einer Naheliegenden Flüchtlingsunterkunft. Dort wird meist bewusst wie wichtig Frieden ist.

 

Gruppenstunde 14+ Jahre

Friedensstifter*in

Definition Frieden:

Frieden ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen.

1. Spiritueller Impuls:

Zu Anfang werden den Kindern und Jugendlichen Fragen gestellt, die sie nicht in der Gruppe beantworten sollen. Die Teilnehmer kehren in sich und denken über die Fragen nach, wie könnte ihre persönliche Antwort sein, haben sie so etwas schon einmal erlebt, etc?

     

  • Was bedeutet Frieden für mich?
  • Wo habe ich Frieden erlebt?
  • Wo will ich Frieden haben?
  • Wo fehlt Frieden?
  • Was habe ich zum Frieden beigetragen (im Umfeld etc.)?
  • Was kann ich zum Frieden beitragen?
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2. Was sagen Heilige dazu?

Am meisten schenkt, wer Frieden schenkt! (-Mutter Theresa)

Die kleinen Alltäglichkeiten sehen nach nichts aus, aber sie geben den Frieden! (-Georges Bernando)

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Friede ist der Weg! (-Mahatma Gandhi)

Friede beginnt mit einem Lächeln. Lächle fünf mal am Tag einem Menschen zu, dem du gar nicht zulächeln willst: tu es um des Friedens Wille! (-Mutter Theresa)

Beten wir für den Frieden! Versuchen wir den Frieden aufzubauen und dabei Zuhause aufzufangen. (-Papst Franziskus)

⇒Gruppeninterpretation: Was können diese Personen damit meinen? Inwiefern hilft mir das weiter? Was lerne ich daraus?

3. Fotoralley:

Die Jugendlichen gehen mit einer Kamera bewaffnet eine Vorgegebene Route entlang. Auf dieser Route fotografieren die Jugendlichen alles, was ihrer Meinung nach zum Thema Frieden und Friedensstifter*in passt. Am Ende dürfen die Kinder ein Plakat mit ihren Fotos erstellen.

4. Spiritueller Impuls zum Abschluss:

Jeder Jugendliche darf seine Konflikte auf mehrere Zettel schreiben. Anschließend werden die Zettel zu einem großen „Peace-Zeichen“ gelegt. Jeder Jugendliche soll sich noch einmal daran erinnern, wo er Frieden haben will und überlegen, wie er diesen „stiften“ kann. Anschließend ist es möglich diese Zettel symbolisch zu „vernichten“ (z.B. verbrennen etc.) um zu verdeutlichen, dass die Jugendlichen all das nun hinter sich lassen.

 

Eine Möglichkeit zum Abschluss ist das besuchen einer Naheliegenden Flüchtlingsunterkunft. Dort wird meist bewusst wie wichtig Frieden ist.